Aktuelles

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

im Oktober 2016 konnte der letzte Bauabschnitt der L 358, in der Ortslage Nanzweiler, fertiggestellt und in einer feierlichen Veranstaltung die Verkehrsfreigabe erfolgen. Bereits Ende November konnten Schäden an der Fahrbahn festgestellt werden, die sich bis zum heutigen Tag eklatant, auch auf den kompletten Gehwegbereich in Fahrtrichtung Glan-Münchweiler ausgeweitet haben. Nach einigen Ortsterminen mit Verantwortlichen des LBM Kaiserslautern und den Baufirmen, wurde zur ursächlichen Feststellung der Schäden, ein Gutachterbüro eingeschaltet, das die Befürchtungen nach Untersuchungen an den Universitäten in Mainz und Kaiserslauterern, nun bestätigte. Das Füllmaterial im Graben des Kanalbaues wurde mit einer sogenannten Recycle Mischung aufgefüllt, dessen Zusammensetzung einen erhöhten Anteil an Quellstoffen aufweist. Hierdurch bedingt wurde die Fahrbahn im Bereich zwischen der Schulstraße und Friedhofstraße angehoben und die komplette Gehweganlage beschädigt. Anfang September soll der Schaden behoben werden. Bei den notwendigen Arbeiten ist es erforderlich unter Vollsperrung zu arbeiten. Das Recycle Material muss in einer tiefe bis zu 6 Metern ausgebaut werden. Hierzu werden die komplette Fahrbahndecke und der beschriebene Gehwegbereich ausgebaut. Inwieweit der neue Schmutzwasserkanal, die Hausanschlüsse und andere Leitungen betroffen sind, wird noch abschließend geprüft und letztendlich bei den Bauarbeiten selbst entschieden werden. Nach Mitteilungen des LBM und der Firmen sollen die Arbeiten nach einer Bauzeit von 4-5 Wochen abgeschlossen sein. Dies bedeutet, dass wieder eine großräumige Umleitung eingerichtet wird und auf alle Verkehrsteilnehmer, besonders die Anlieger wieder Unannehmlichkeiten und Einschränkungen zukommen werden. Ich bitte sie schon jetzt um ein nicht selbstverständliches Verständnis für diese vor uns liegenden Behinderungen, die so nicht vorgesehen waren. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie den Arbeitern vor Ort, die dafür keine Verantwortung tragen, mit der gleichen Freundlichkeit gegenüber auftreten, wie dies beim Ausbau vor einem Jahr der Fall war.

 

Mit freundlichem Gruß
Martin Holzhauser

 

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Pressemitteilung
L358/KUS – Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Nanzdietschweiler
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Der Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM KL) teilt mit, dass am Montag, dem 11. September 2017, die Sanierungsarbeiten im Bereich der Ortsdurchfahrt Nanzdietschweiler beginnen und voraussichtlich bis Mitte Oktober 2017 andauern werden.
Es handelt sich um eine Maßnahme zur Beseitigung eines Gewährleistungsmangels im Zuge der L 358 im Bereich zwischen den Einmündungen Schulstraße und Friedhofstraße.
Der zu sanierende Abschnitt hat eine Länge von ca. 100 m. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten muss die Baumaßnahme unter Vollsperrung durchgeführt werden.
Eine der Umleitungsstrecken erfolgt von Glan-Münchweiler kommend – über die L 363 Richtung Niedermohr – über die K6 nach Schrollbach – weiter Richtung Spesbach – von dort auf die L 356 Richtung Miesau bis zur L 358 und umgekehrt.
Die zweite Umleitungsstrecke erfolgt ebenfalls von Glan-Münchweiler kommend – über die B 423 Richtung Brücken – über Henschtal und Steinbach – weiter Richtung Schönenberg-Kübelberg bis zur Einmündung der L 356 Richtung Miesau – über Sand nach Miesau bis zur L 358 und umgekehrt.
Für die Störungen durch die Bauarbeiten wird um Verständnis gebeten.
Mit freundlichen Grüßen
LandesBetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM KL)

 

 

Der Bürgerbus VG Oberes Glantal bringt Sie sicher ans Ziel und wieder zurück! Die Fahrten sind für Sie kostenlos.

 

Mehr Infos auf der Internetseite:

www.buergerbus-og.de

 

 

2017 08 06 buergerbus

 

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

am Sonntag findet im Landkreis Kusel die Stichwahl um das Amt des Landrates statt. 

Die Wählerinnen und Wähler von Nanzdietschweiler haben die Möglichkeit am Sonntag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr ihre Stimme im Wahllokal, dem Gastraum der Kurpfalzhalle von Nanzdietschweiler, abzugeben. Der Zutritt ist barrierefrei. Sollte es Probleme Ihrerseits geben, scheuen Sie sich nicht die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Oberes Glantal oder den Wahlvorstand am Wahltag im Wahllokal anzusprechen.

Die Ergebnisse können Sie ab 18:00 Uhr auf der Internetseite des Landkreis Kusel (www.landkreis-kusel.de), mit der Smartphone App "Wahlportal" oder hier auf unserer Seite abrufen.

Ursprung und Geschichte der Bittprozession

In der Woche, in der das Fest Christi Himmelfahrt liegt, finden traditionell die meisten Bittprozessionen statt. Sie wird deshalb auch als Gangwoche, Betwoche, Bittwoche oder Kreuzwoche – weil den Prozessionen an diesen Tagen das Kreuz vorangetragen wurde – bezeichnet.

Der heilige Johannes Chrysostomos ordnete im April 399 wegen anhaltenden Regens einen Bittgang an. Die Flurprozessionen an den drei Bitttagen lassen sich auf eine Anordnung des Bischofs von Vienne, Mamertus im Jahr 469/470 zurückführen. Wegen verbreiteter Erdbeben, Unwetter und Missernten in mehreren Ländern, vor allem in Frankreich, und daraus resultierender Hungersnot ordnete er an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen an. Das Konzil von Orléans machte sie 511 für alle Kirchen Galliens verpflichtend. Um 800 wurden die drei Bitttage von Papst Leo III. auch in Rom und den gesamten Bereich der römischen Liturgie eingeführt.

Der Brauch der Bittgänge ist häufig in ländlichen Regionen erhalten geblieben und teilweise sogar wieder neu belebt worden. Landgemeinden entdecken die alten Prozessionswege neu, in den Städten werden neue Formen erprobt - nicht selten auch in den Abendstunden, dem heutigen Arbeits- und Lebensrhythmus angepasst. Gestaltungselemente sind traditionell die Allerheiligenlitanei, andere Litaneien, Psalmen und Wechselgebete sowie das Rosenkranzgebet.

Unterwegs werden in der Regel „Stationen“, etwa an Feldkapellen oder Wegkreuzen, gehalten, wo aus der Bibel gelesen und Fürbitte gehalten wird.

In der Herz Jesu Kirche wurde zuvor durch die Pastoralreferentin, Frau Kirsch, eine Marienandacht gehalten, bevor die Bittprozession in Nanzdietschweiler, am Sonntag vor Christi Himmelfahrt, von der Kirche aus über den angrenzenden Feldweg, vorbei an Wiesen und Äcker, zum Wegkreuz führte. Auf dem Weg dorthin wurden Marienlieder und die Lauretanische Litanei gesungen. Am geschmückten Wegkreuz wurde gebetet für die mannigfachen menschlichen Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und das menschliche Schaffen. Nach dem Wettersegen führte die Prozession zur Marienkapelle wo der Abschlusssegen erteilt wurde.

 

Weitere Bilder in unserer Galerie

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